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Wer in den Winterurlaub zum Skifahren fährt, sollte sich die Zeit nehmen, seine Skiausrüstung sorgfältig zu überprüfen – unabhängig davon, ob sie teilweise oder ganz geliehen ist, oder ob man sie von zu Hause mitbringt. Bei vor Ort im Wintersport noch gekauften oder geliehenen Ausrüstungsteilen sollte man darauf achten, dass sie alle das GS-Zeichen tragen.
Besonders Ausrüstungsteile von verschiedenen Anbietern müssen untereinander kompatibel sein und besonders achtsam montiert werden, speziell dann, wenn man sie gebraucht kauft. Ist man sich selbst nicht ganz sicher, ob alles stimmt, sollte man vor dem ersten Fahren besser einen Fachmann zu Rate ziehen – das kann der Skilehrer sein oder ein Fachverkäufer in einem örtlichen Fachgeschäft. Besser man zahlt einen kleinen Obolus für einen finalen Check-up der Skiausrüstung, als sich in Gefahr zu bringen. Dies gilt natürlich im Besonderen für die Ausrüstung von Kindern. Hier ist besonders darauf zu achten, dass diese problemlos und ohne fremde Hilfe in ihre Skischuhe und Bindungen ein- und wieder aussteigen können. In jedem Fall muss man Kinder mit zum Kauf der Skiausrüstung nehmen, damit alle Teile auch wirklich passen. Insgesamt sollte man bei der Bindung darauf achten, dass alle ihre Einzelteile von einem Hersteller kommen, dass sie zum Skischuh passt und dass sie – im Falle einer gebrauchten Bindung – auch tatsächlich einwandfrei funktioniert. Dies kann man am besten durch die Einstellung mittels eines Prüfgerätes beim Fachmann gewährleisten. Die Skischuhe müssen genau zur Bindung und zum Fuß passen, also eng anliegen, aber den Zehen Bewegungsspielraum bieten. Spitze und Absatz müssen einwandfrei in Ordnung sein. Die Skibremse muss in die Bindung integriert sein, statt nachträglich eingebaut. Die Auswahl der Skier muss sehr sorgfältig erfolgen und sich am Fahrkönnen sowie an der Körpergröße orientieren.
Gebraucht sollte man Skier nicht mehr kaufen, wenn sie eine abgenutzte Lauffläche aufweisen, die Stahlkanten irreparabel geschädigt oder die Ski gestaucht sind. Die Skistöcke müssen die richtige Länge und gut befestigte Teller haben. Die Skibrille weist eine vollständige, nicht eingeschränkte Rundumsicht auf, ist zufriedenstellend gelüftet und mit einem flexibel einstellbaren Kopfband versehen. Zu guter Letzt ist die Skikleidung, die aus mehreren Lagen Unterkleidung und einer leichteren Oberkleidung bestehen sollte, aus gutem Material und wird durch Wasser abweisende, gut gepolsterte Handschuhe ergänzt.








